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EK VOM 09.06.2008
 

Dompfarrei auch für St. Walburg zuständig
Neue Strukturen für die Pfarrseelsorge in der Stadt / Zwei- bis dreijährige Projektphase

Eichstätt (hr/pde) Eine Neuordnung der Pfarrseelsorge innerhalb der Stadt Eichstätt plant die Diözese Eichstätt. Demzufolge soll künftig die Dompfarrei auch für die Pfarrei St. Walburg zuständig sein.
Anlässlich der anstehenden Neubesetzung der beiden Stadtpfarreien St. Walburg und Heilige Familie teilten Generalvikar Johann Limbacher und der für die Priester zuständige Bischofsvikar Georg Härteis den zuständigen Seelsorgern, Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen die geplanten Schritte mit. Wie es in dem Schreiben, das gestern in den Gottesdiensten verlesen wurde, heißt, sollen in einer zwei- bis dreijährigen Projektphase die pastorale Situation und die pastoralen Strukturen in der Stadt Eichstätt unter dem Gesichtspunkt einer verstärkten Zusammenarbeit in den Pfarreien in den Blick genommen werden. Dabei sei auch an eine Überprüfung der bisherigen pfarrlichen Grenzen gedacht und langfristig an den Zusammenschluss der beiden Stadtpfarreien Dom und St. Walburg. Die besondere Situation der beiden Gotteshäuser als Grabeskirchen der Bistumsheiligen St. Willibald und St. Walburga und die jeweilige Wallfahrtstradition werde dabei berücksichtigt. Projektleiter ist - zusätzlich zu seinen weiteren Aufgaben Domkapitular Josef Blomenhofer. Zur Erläuterung der Konzeption würden die Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen aller vier Pfarreien der Stadt Eichstätt in Bälde zu einem ersten Informationsgespräch eingeladen, teilte die Pressestelle der Diözese Eichstätt gestern mit. In Zusammenhang mit diesen Planungen übernimmt Dompfarrer Franz Mattes ab l. September die Leitung der Pfarrei St. Walburg. In dieser Aufgabe wird ihn ein Kaplan unterstützen. Wie berichtet, hatte Pfarrer Wendelin Mehringer (66) um seine Versetzung in den Ruhestand gebeten. Wie die Diözese weiter mitteilte, wird Günther Schmid (55) als Nachfolger von Pater Alfred Blöth OSFS die Leitung der Pfarrei Heilige Familie in Eichstätt übernehmen. Der bisherige Kaplan in Weißenburg wird mit Wirkung vom l. September Pfarradministrator der Pfarrei mit ihren beiden Filialen Landershofen und Pfünz. Schmid ist gebürtiger Eichstätter und wurde 2005 für die Diözese Eichstätt zum Priester geweiht. Nach kurzer Zeit der Ferienaushilfe wurde er 2005 Kaplan in der Pfarrei Zu Unserer Lieben Frau in Neumarkt. Seit Januar 2007 ist er Kaplan in Weißenburg. Die Pfarrei Heilige Familie ist durch den Verzicht von Pater Alfred Blöth (75) vakant geworden. Gleichzeitig hatten die Oblaten des heiligen Franz von Sales (OSFS) erklärt, dass sie die Verantwortung für die Pfarrseelsorge wegen der angespannten Personalsituation ihres Ordens an die Diözese zurückgeben.


EK vom 05.06.2008 | EK vom 10.06.2008

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