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"An einem Sonntagsmorgen schöpfte die Müllermagd sich einen Trunk aus dem klaren Gewässer; da hörte sie ein Klingen wie von Geld in der Nähe. Sie schaute betroffen empor, und siehe, aus einer Ritze des Felsens kollerte ein Taler nach dem anderen herab. Da schrie das erschrockene Mädchen, und augenblicklich versiegte die Geldquelle. Ein altes Mütterchen sagte ihr nachher, sie hätte schweigen und geschwind etwas Heiliges, z.B. einen Rosenkranz, darauf hinwerfen sollen. Der ganze Schatz wäre ihr gewesen"
(Karl Kugler, 1868).
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