An Zusammenarbeit festhalten Blick in die Zukunft beim Neujahrsempfang der Gemeinde Walting
Walting (shb) Ehrenamtliches Engagement und herausragende sportliche Leistungen standen im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs, zu dem die Gemeinde Walting geladen hatte. Bürgermeister Hans Mayer freute sich, die Vertreter der kirchlichen Verbände und Gremien, der Vereine, die erfolgreichen Sportler und nicht zuletzt alle, die ihren Beitrag im öffentlichen Lebens leisten, in der Mehrzweckhalle der Schule begrüßen zu können. Ein besonderer Gruß galt Pfarrer Josef Bierschneider und der Hausherrin, Rektorin Reinhild Uchronski. In seinem Rückblick beleuchtete Mayer kurz die Lage in der Gemeinde. So ist Walting seit 2007 schuldenfrei. Im abgelaufenen Jahr wurden keine größeren Investitionen getätigt; statt dessen wurden an Schule und Kindergarten notwendige Renovierungsarbeiten durchgeführt. Die kommunale Zusammenarbeit der Limesgemeinden Altmannstein, Denkendorf, Kinding, Kipfenberg, Titting und Walting nimmt nach seinen Worten jetzt konkrete Formen an. Schwerpunkt sei der Tourismus; als Beispiele nannte er ein gemeinsames Unterkunftsverzeichnis sowie den Veranstaltungskalender. Für die Bewerbung um das europäische Leader-Programm wurde ein regionales Entwicklungskonzept erarbeitet, das bedauerlicherweise in der ersten Auswahlrunde nicht berücksichtigt wurde. Wie es weitergehen soll, werden die Bürgermeister demnächst beratschlagen. An der Zusammenarbeit solle auf jeden Fall festgehalten werden, denn in den regionalen Verbänden sieht Bürgermeister •Hans Mayer die Zukunft; „Einzelkampfer" würden künftig kaum mehr wahrgenommen. Ein leichtes Plus ist bei der Bevölkerungsentwicklung zu verzeichnen; sie stieg im Jahr 2007 von 2326 auf 2331 Einwohner, allerdings mit einer der schlechtesten Geburtenraten der letzten Jahre, nämlich nur 16 Babys. Rektorin Reinhild Uchronski oblag es, aus schulischer Sicht einen kurzen Rückblick zu geben. Seit Beginn des Schuljahres gebe es die Waltinger Schule nur noch als Grundschule, doch mit 115 Schülern in 6 Klassen seien die Bedingungen nach wie vor ideal. Eine Gruppe von St. Vinzenz ist mit im Haus, doch mit dieser sei eine Zusammenarbeit oder Integration derzeit kaum möglich. Positiv registrierte sie die grundlegende Erneuerung des Hartplatzes und der Laufbahn; für die Bewilligung eines Notebooks und eines tragbaren Beamers dankte sie der Gemeinde ausdrücklich. Auf jeden Fall eine Bereicherung für die Schule stelle die seit Schuljahresbeginn angebotene Mittagsbetreuung dar. Man kam damit einerseits dem Wunsch vieler Eltern und nicht zuletzt der Forderung des Kultusministeriums nach einer „zuverlässigen Halbtags-Grundschule" entgegen; Gegen Zahlung einer Gebühr werden die Kinder bis nach der 6. Stunde betreut. In Cäcilia Hausmann konnte für diese Aufgabe eine sehr engagierte und kreative Kraft gewonnen werden. In eigener Sache erklärte sie, dass sie zum letzten Mal an diesem Rednerpult stehe, nachdem sie zum Ende des Schuljahres freiwillig und vorzeitig in den Ruhestand gehe. Für sie sei es eine schöne und erfüllte Zeit gewesen; sie werde auch in Zukunft verfolgen, was sich in Walting tue und der Schule verbunden bleiben. Ein leises Danke markierte ihren Abschied.
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