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Weltkulturerbe

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Was verbindet die Gemeinden Altmannstein, Denkendorf, Kinding, Kipfenberg, Titting und Walting? Richtig, es sind die Limesgemeinden. Ein interkommunaler Verbund mit dem Ziel die Zusammenarbeit der beteiligten Gemeinden zu stärken. Verbindendes Element dieser Gemeinden ist der Limes, die Grenze des römischen Weltreiches und seit 2005 UNESCO Weltkulturerbe.

Der "Goldene" Meilenstein

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Zusammen mit Altmühl-Jura wurde 2011 die Kunstaktion „KUNSTamBANDamLIMES“ ins Leben gerufen. Aufgabe war, das „verborgene“ Weltkulturerbe künstlerisch sichtbar zu machen.

Recht bald hat sich der Entwurf des Würzburger Künstlers und Architekten Matthias Braun als Favorit für Pfünz herausgestellt. Er thematisiert einen römischen Meilenstein umgeben von einer symbolischen Kastellmauer mit einem geöffneten Tor. Die Farbgebung ist eine Reminiszenz an das Miliarium Aureum, den goldenen Meilenstein in Rom. Als Standort hat sich der Künstler die Ortseinfahrt von Pfünz vorgestellt. Der Blick in alle Himmelsrichtungen von dieser Stelle aus fällt auf die interessante und natürliche Kulisse der sanften Jurahänge sowie die Weite des Altmühltals. Nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt steht das Castra Vetoniana auf dem Pfünzer Kirchberg. Die künstlerische Gestaltung des sehr gut einsehbaren Areals an der Ortseinfahrt am viel befahrenen Radweg, an der Deutschen Limesstraße, am Panoramawanderweg, am ostbayerischen Jakobsweg und unweit der Altmühl lädt zum Verweilen ein und es macht neugierig auf einen Besuch des nahegelegenen Römerkastells.

Römerkastell Pfünz

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GESCHICHTE
Das Nordtor des Römerkastells Vetoniana in Pfünz wurde am 30.6.1989 nach seiner Rekonstruktion feierlich eingeweiht. Der Schützenverein Hubertus Pfünz veranstaltete damals spontan ein römisches Dorffest am Kastell. Durch den großen Zuspruch des Publikums fanden in den folgenden Jahren mehrere Kastellfeste statt. Viele in- und ausländische Römergruppen wurden eingeladen und konnten so ihre Ausrüstungen aus den verschiedenen Jahrhunderten der römischen Kaiserzeit präsentieren. 1993 wurde dann der Heimatverein Vetoniana gegründet, seine Mitglieder widmen sich seither der Erstellung der Dorfchronik für Pfünz und der römischen experimentellen Archäologie.

Neben der Rekonstruktion der kompletten Ausrüstungen der Auxiliarsoldaten des Kastells, hat sich der Verein darauf spezialisiert, funktionsfähige römische Geschütze zu bauen und zu demonstrieren. So ist der Heimatverein heute im Besitz eines Onagers und zweier Scorpio. Ferner zeigt der Verein ein komplettes römisches Lager, die Auxiliargruppe wird von Handwerkern und Zivilisten aus dem Vicus begleitet.

GESCHICHTE LEBENDIG DARSTELLEN
Die römische Auxiliargruppe Pfünz, die Cohors I Brevcorvm, tritt bei römischen und historisch fundierten Veranstaltungen auf und zeigt seine umfangreiche Ausrüstung. Wenn es das Gelände zulässt, werden die Waffen auch mit scharfem Schuss vorgeführt. So hat der Verein die historischen Jubiläen in Vohburg, in Ingolstadt und Saal unterstützt und wirkt alle zwei Jahre bei den Römertagen in Aalen mit. Bad Gögging plant 2003 eine römische Veranstaltung, die der Heimatverein mit seiner Teilnahme bereichert.

Die Gruppe unterstützt die geschichtliche Ausbildung für alle Schularten, durch Führungen am heimatlichen Kastell oder auch durch die Mitwirkung in Filmen und Fernsehaufzeichnungen, die der geschichtlichen Bildung dienen.


ANSPRECHPARTNER
Heimatverein Vetoniana Pfünz e.V.
Helmut Drieger
Schrannenweg 12
85137 Pfünz
08426/98188
helmut@drieger.de
www.vetoniana.de
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